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VBE zum geplanten Handy-Verbot: Viel Lärm um wenig? “Ist längst Praxis”

VBE zum geplanten Handy-Verbot: Viel Lärm um wenig? “Ist längst Praxis”

WIESBADEN. Das Hessische Kultusministerium will als erstes Bundesland eine gesetzliche Grundlage für ein „Handy-Verbot“ an Schulen schaffen. Doch für den Verband Bildung und Erziehung (VBE) Hessen ist das Vorhaben wenig mehr als Symbolpolitik. „Was nach einem großen Wurf klingt, ist bei näherem Hinsehen nur eine rechtliche Grundlage für das, was an den meisten Schulen längst gang und gäbe ist“, sagt Stefan Wesselmann, Landesvorsitzender des VBE Hessen.

March 21, 2025
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Source: News4Teacher

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VBE zum geplanten Handy-Verbot: Viel Lärm um wenig? “Ist längst Praxis”

WIESBADEN. Das Hessische Kultusministerium plant, als erstes Bundesland eine gesetzliche Grundlage für ein „Handy-Verbot“ an Schulen zu schaffen. Doch für den Verband Bildung und Erziehung (VBE) Hessen ist das Vorhaben wenig mehr als Symbolpolitik. „Was nach einem großen Wurf klingt, ist bei näherem Hinsehen nur eine rechtliche Grundlage für das, was an den meisten Schulen längst gang und gäbe ist“, sagt Stefan Wesselmann, Landesvorsitzender des VBE Hessen.

Handyverbot Symbolfoto

Symbolfoto: Shutterstock

Aktuell ist es in Hessen den Schulen überlassen, welche Regelungen sie für die Mitnahme und die Nutzung von Handys in der Schulordnung verankern. „An den Grundschulen bleiben die Handys in der Regel im Ranzen, weil die Kinder sie dort schlicht nicht brauchen“, so Wesselmann. „Wenn Eltern benachrichtigt werden müssen, läuft das über die Sekretariate, und im Unterricht spielen Handys – anders als schuleigene Tablets – keine Rolle.“ Insofern erfüllten Grundschulen bereits die Funktion von „Schutzzonen“, die sich Hessens Kultusminister Armin Schwarz (CDU) von dem neuen Gesetz erhoffe: „Auf den Schulhöfen wird gekickt, gerannt, gespielt, gelacht und geschrien. Wenn es vorkommt, dass Kinder in der Pause in der Ecke stehen und sich über ihre Smartphones beugen, ist das in der Regel schon jetzt ein Verstoß gegen die Schulordnung“, stellt der VBE-Landesvorsitzende klar.

„Es fehlt noch immer an Geräten für den Unterricht, weshalb oft die privaten Geräte von Schülerinnen und Schüler zum Einsatz kommen müssen“

Dass der Gesetzesentwurf die Nutzung von Smartphones an weiterführenden Schulen im Unterricht ermöglicht, ist aus Sicht des VBE Hessen nur folgerichtig: „Angesichts des Stands der Digitalisierung an den Schulen wäre ein Verbot gar nicht praktikabel. Es fehlt noch immer an Geräten für den Unterricht, weshalb oft die privaten Geräte von Schülerinnen und Schüler zum Einsatz kommen müssen. BYOD – also: bring your own device – ist die Realität, auch wenn der VBE dies nicht gutheißt.“

Positiv bewertet der VBE Hessen die geplanten Ausnahmen für Schülerinnen und Schüler, die aus medizinischen Gründen und aufgrund einer Beeinträchtigung auf digitale Geräte angewiesen sind. „Für diese Kinder und Jugendlichen sind digitale Geräte ein Hilfsmittel, das ihnen Teilhabe und barrierefreies Lernen erlaubt“, erläutert der VBE-Landesvorsitzende.

Ein praktischer und aus Sicht der Schulen wichtiger Aspekt bleibe hingegen unberücksichtigt: Es müsse besonders an großen Schulen und solchen mit mehreren Gebäuden für leicht erreichbare und sichere Verwahrorte gesorgt sein. „Sonst lösen wir ein Problem, schaffen aber ein neues: Lehrkräfte sammeln einen Stapel Handys ein und werden schlimmstenfalls in die Haftung genommen, wenn etwas verloren oder kaputt geht – oder jemand behauptet, dass etwas kaputt gegangen sei“, merkt Wesselmann an.

Abschließend kritisiert der VBE-Landesvorsitzende, dass sich der Gesetzentwurf zum „Handy-Verbot“ einreiht in die sonstigen Aktivitäten von Kultusminister Schwarz: „Es gibt Initiativen zu Blockflöten-Unterricht, Bundesjugendspielen und Wertevermittlung – aber die echten Herausforderungen sind Lehrkräftemangel, die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte, Inklusion und Integration, Defizite in der Lehrkräfte-Ausbildung, schleppende Digitalisierung und der Bürokratie-Wahnsinn. Hier würden wir uns ein stärkeres Engagement des Kultusministeriums wünschen!“ News4teachers

“Wir handeln jetzt”: Erstes Bundesland erlässt Handyverbot für Schüler – auch an weiterführenden Schulen


Die Zukunft des Lernens: Mehr als nur Handy-Verbote

Die Debatte um Handy-Verbote an Schulen zeigt, wie komplex das Thema Bildung im digitalen Zeitalter ist. Während Verbote möglicherweise kurzfristige Lösungen bieten, ist es entscheidend, Kinder und Jugendliche auf die Herausforderungen und Chancen der digitalen Welt vorzubereiten. Das bedeutet, ihnen nicht nur den Umgang mit digitalen Geräten beizubringen, sondern auch digitale Kompetenzen, kritisches Denken und Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln.

Hier setzt BlitzFast an – eine innovative Online-Schule, die die Zukunft des Lernens neu gestaltet.

Was ist BlitzFast?

BlitzFast ist eine vollständig KI-gestützte Plattform, die eine flexible und sichere Bildungsalternative bietet. Wir decken nicht nur den deutschen Lehrplan ab, sondern gehen weit darüber hinaus und integrieren zukunftsweisende Themen wie:

  • Unternehmertum und Entrepreneurship: Förderung des unternehmerischen Denkens und Handelns.
  • Künstliche Intelligenz (KI): Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen und praktischen Anwendungen der KI.
  • Digitale Kompetenzen: Entwicklung von Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Medien und Technologien.
  • Kritisches Denken: Förderung der Fähigkeit, Informationen zu analysieren und zu bewerten.
  • Nachhaltigkeit: Sensibilisierung für ökologische und soziale Verantwortung.

Unser Ziel ist es, Kinder nicht nur auf Schulabschlüsse vorzubereiten, sondern sie mit praktischen Fähigkeiten auszustatten, die sie in einer sich ständig wandelnden Welt erfolgreich machen – sei es als Gründer, Innovator oder Problemlöser.

Die BlitzFast-Vision: Bildung neu denken

BlitzFast wurde von Engin, einem Vater von vier Kindern, gegründet, der aus eigener Erfahrung die Grenzen des traditionellen Schulsystems kennt. Die Idee entstand aus dem Wunsch, seinen Kindern eine hochwertige Bildung zu ermöglichen, unabhängig vom Wohnort, sowie aus der Notwendigkeit, eine Alternative zu schaffen – inspiriert durch Herausforderungen wie Mobbing und Gewalt, die sein Sohn erlebte.

BlitzFast ist mehr als eine Schule: Es ist eine Plattform, die Familien Freiheit gibt, etwa als Auswanderer oder Digital Nomads, ohne Kompromisse bei der Bildung einzugehen. Sie fördert nicht nur akademisches Wissen, sondern auch Kreativität, Selbstständigkeit und die Fähigkeit, mit modernen Technologien wie KI umzugehen – Themen, die im herkömmlichen Lehrplan oft zu kurz kommen.

Werde Teil unserer exklusiven Testgruppe!

Aktuell befindet sich BlitzFast in der Entwicklung, und wir suchen eine exklusive Testgruppe von Eltern, die diese Vision mitgestalten möchten. Mit ihrem Feedback helfen sie uns, die Plattform weiterzuentwickeln – von den Grundlagen wie KI-gestütztem Lernen in Kernfächern bis hin zu erweiterten Angeboten wie praxisorientierten Projekten, Sprachübungen oder kreativen Fächern.

Möchtest du die Zukunft der Bildung mitgestalten und deinem Kind eine umfassende Vorbereitung auf die Welt von morgen ermöglichen?

Melde dich jetzt für unseren Newsletter an und werde Teil der BlitzFast-Familie! https://blitzfa.st

BlitzFast steht für eine Bildungsrevolution, die Sicherheit, Flexibilität und eine umfassende Vorbereitung auf die Zukunft vereint – für Kinder, die nicht nur lernen, sondern die Welt aktiv mitgestalten wollen.


Zusammenfassung:

  • Die Diskussion um Handy-Verbote zeigt die Notwendigkeit einer umfassenden Bildung im digitalen Zeitalter.
  • BlitzFast ist eine innovative Online-Schule, die Kinder auf die Herausforderungen und Chancen der Zukunft vorbereitet.
  • Wir bieten eine KI-gestützte Plattform mit Fokus auf digitale Kompetenzen, kritisches Denken, Unternehmertum und Nachhaltigkeit.
  • Werde Teil unserer exklusiven Testgruppe und gestalte die Zukunft der Bildung mit! https://blitzfa.st

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